5 Jahre WIR…

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Lieber Jens,

seit 5 Jahren sind du und ich WIR

Mit meinem Koffer kam ich nach Berlin

und Du hast mich am Bahnhof abgeholt.

*

Mitten in dieser großen Stadt

die so riesig und neu für mich war

haben wir unsere beiden Leben zusammengeworfen

und waren Familie als ob´s nie anders war.

*

Du hast mir gezeigt was es bedeutet in Freiheit geliebt zu sein

bist bedingungslos und voller Hingabe an das Leben.

Du bist der mutigste Mann den ich kenne

nachtragend bist du nie.

*

Du warst auf der Suche nach einer tollen Frau

und bekamst gleich zwei.

Fünf Jahre danach seid ihr Männer in der Überzahl

und wir alle lieben das Hello-Kitty-Telefon.

*

Du hattest Krempel für mindestens 3 Haushalte

und mit Dir zog ein gefühlt unerschöpflicher Vorrat an Stoffbeuteln ein.

An manchen Tagen sehe ich überall

Stoffbeutel.

*

Danke für Deine Geduld wenn ich  mal wieder auf der Überholspur unterwegs bin

anstatt einfach mal zu warten.

Danke für Deine Liebe

die mich trägt.

*

Wahrscheinlich überall hin.

❤ Deine Anna

Ich freu mich darauf, jetzt gleich ganz allein mit Dir Essen zu gehen…

Perfekter Durchblick – Augen auf beim Brillenkauf ;-)

 

 

 

Traditionell kaufe ich meine Brillen im Herbst. Sonnenbrillen übrigens auch. das liegt wohl daran, dass ich sie am liebsten bei Herbst- und Wintersonne trage.

Während der Herbstferien nutzte ich die Gelegenheit in meiner Heimatstadt einen Optiker meines Vertrauens zu besuchen, nachdem ich festgestellt hatte, dass meine alte Brille irgendwie nachgelassen hatte. Da ich in den letzten vier Jahren durchgängig schwanger oder stillend unterwegs bin, war ich von einer Schwankung in der Dioptrien-Zahl ausgegangen. Meine Sehkraft hat sich mit jeder Schwangerschaft verbessert, was an sich schon mal sehr erfreulich ist.

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Mit Kind im Wagen ging ich zu Duell – Optik in Düren und wurde dort sehr freundlich empfangen. Nach Vermessung der Sehstärke und Kontrolle der Brille, war klar, dass sie sich zu oft  lose in meiner Handtasche in den Fängen der Kinder befunden hatte und die Oberfläche so viele Micro-Kratzer abbekommen hatte, dass ich nun nicht mehr klar damit sehen konnte. Jetzt konnte der spaßige Teil vom Brillenkauf beginnen: Modelle testen. Mit Krabbelkind gar nicht so einfach: Im Brillenladen gibt es traumhaft viele Schubladenschränke, die zwei Zentimeter über dem Teppichboden beginnen. Mein Sohn fühlte sich also im Schubladenparadies. Fast alle randvoll gefüllt mit herrlichen Drahtgestellen. Das sehr nette Team reagierte so gelassen auf den kleinen Schubladengrabscher, dass ich zwischendurch wirklich oft in den Spiegel schauen und das perfekte Modell finden konnte.

 

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Es war super, gleich drei Fachfrauen, bzw. -männer nach ihrer Einschätzung fragen zu können. Ich finde ein Brillenkauf ist eine sehr sensible Angelegenheit. Die Brille trägt man in der Regel viel öfter als jedes Kleidungsstück und eine gute Beratung die Gesichtsform, Hautfarbe, Haare und Kleidungsstil mit berücksichtigt, finde ich dabei enorm wichtig. Sonst passiert schnell das gleiche wie bei einem schlecht geplanten Friseurbesuch. Man hat sich DAS EINE Modell in den Kopf gesetzt und jedes Gefühl für Passform schwindet, beim Wunsch, es zu haben.

Ich habe mich diesmal was anderes getraut, als ich ursprünglich im Kopf hatte. Meinem Lieblingshersteller bin ich treu geblieben. Es ist seit Jahren Liebe auf den ersten AUGENblick und ich mag es sehr morgens die passende Brille für den Tag aus meiner kleinen Ray Ban Sammlung auszuwählen. In diesem Jahr verliebte ich mich in einen Klassiker aus den 50er Jahren, der nun wieder neu aufgelegt wurde. Eine feine Mischung aus Metall-und Kunststoffgestell. Ein bisschen streng und trotzdem leicht und beschwingt. Einfach wundervoll diese Brille. Orange als Innenfarbe hätte ich mir alleine nie ausgesucht und es war die beste Idee der Augenoptikermeisterin. Orange kommt so gut wie nie in meinen Klamotten vor uns ist so was wie eine no-go-Farbe für mich. Das Orange in der Brille ist ganz kühl, passt daher super zu meiner Haut und es ist so, als ist es genau die Farbe, die mir gefehlt hat in meiner sonst so rosa-lila-blau-schwarzen Farbpalette. Seit drei Wochen liebe ich meine neue Brille und sage hiermit noch mal DANKE für die tolle Beratung und den kinderfreundlichen Service. Liebe Grüße aus Berlin!!!

 

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Kinderspielecke wo sie EIGENTLICH  ist 😉

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SCHAUfenster

Wer in Düren und Umgebung wohnt, kann sich hier umfassend beraten lassen und in Ruhe eine neue Brille finden. Was mir noch besonders gut gefallen hat: Im Laden sind perfekte Lichtverhältnisse um Farben und Formen unverfälscht im Spiegel betrachten zu können.

Cause we belong together

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Es gibt für Eltern in dieser Zeit ungezählte Möglichkeiten sich zu informieren. Was man wie mit den Kindern anders, besser, richtiger, konsequenter, bindungsorientierter oder sonst wie machen kann. Passend zum gerade aktuellen Erziehungstrend schiessen Kurse, Ratgeber, Onlineartikel aus dem Boden wie jetzt gerade die Steinpilze in den Brandenburgischen Wäldern.

Wie auf einem Basar scheint es aus allen Ecken zu rufen: “Hier ist das Konzept das zu Euch passt.” Wir alle sind auf der Suche nach dem Heiligen Gral, der uns ein glückliches Familienleben beschert und Kinder in Geborgenheit aufwachsen lässt. Ich lese gerne Literatur von Menschen, die Kinder mit ihrer Persönlichkeit und Individualität ernst nehmen ihren Bedürfnissen in der Erwachsenenwelt Gehör verschaffen. Trotzdem glaube ich, dass es eine Gratwanderung ist. Einerseits können Bücher und Kurse hilfreich sein, Bestätigung zu erfahren in der Elternrolle und einen geschützten Raum vorzufinden für Fragen und Unsicherheiten. Andererseits erschließt sich der Großteil an Antworten aus dem offenen Buch, das sich uns tagtäglich mit lachenden und weinenden Augen präsentiert und “lies mich” ruft, in allem was es tut. Unsere Kinder sind in fast jeder Sekunde die sie mit Eltern oder anderen Erwachsenen zusammen sind bemüht, uns in den Bann ihrer kindlichen Lebensfreude zu ziehen. Während wir noch über das richtige Konzept diskutieren oder mit dem Gedanken an eine neue Methode zum Durchschlafen, Abstillen, Zähneputzen, Englisch-lernen beschäftigt sind, wollen Kinder nicht länger warten auf das Ende aller Hirngespinste, die Erwachsene über den richtigen Umgang mit ihnen täglich hervor bringen. Sie wollen uns mitreißen und einladen in ihre Welt. Die ist oft schmutzig, unhygienisch, unaufgeräumt, frei von jeder Scham und dafür voll  von purem Sein.

 

Dieser Welt soll in allen möglichen Variationen von Krabbelkursen Raum gegeben werden. Erwachsene pusten kleine Schwimmbecken auf, die mit Bällen oder Wasser, oder Wackelpudding gefüllt werden, damit die Kleinen sich im angenehm temperierten Raum darin vergnügen können. Alles in kontrolliertem Rahmen, nach Zeitvorgaben, auf Plastikfolien. Nicht, dass der Spaß ausartet. Hinterher werden mit Feuchttüchern alle Spuren beseitigt. Ich mag die Vorstellung, dass die ganze Welt ein Bällebad wäre und wir uns von den Kindern an die Hand nehmen lassen und einfach hinein springen. War das nicht großartig früher bei Ikea, als man da noch rein durfte und vor lauter Kugeln keinen Boden mehr unter den Füßen hatte. Kein Gedanke daran, in wessen Mund wohl der Plastikball zuletzt war, der da gerade den eigenen Arm gestreift hat. Wenn ich gleich meinen Sohn vom Kindergarten abhole, heißt es wieder: einfach springen. Dabei fest an den Händen halten, dann macht es doppelt so viel Spaß!

Herbstgelüste

Zu keiner anderen Jahreszeit geben Wärme und Kälte ein so schönes Wechselspiel…. Ich bin kein großer Fan von Solo-Eiscreme. Wenn ich im Sommer mal einen Becher esse, dann mit Sahne, Sauce, Stückchen drin und Streuseln drauf. Im Herbst wird es interessant. Nirgendwo macht sich Vanille-Eis so gut wie zartschmelzend auf einer Waffel mit heißen Kirschen. Einfach herrlich, wenn man das alles gleichzeitig haben kann…

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gegessen mit Söhnchen 1 & 2 in Aachen bei kaltem Sonnenschein

 

Auch das Wetter funktioniert im Herbst nach diesem Prinzip wo warm und kalt miteinander spielen. Am besten begegnet man dem mit kuscheliger Wolle. Schals, die man bei Bedarf ablegen kann, Sonnenbrillen, die man bei Bedarf aufsetzen kann und lecker eingeschmierten Lippen. Unser Favorit ist gerade ein handgemachter Schokobutter- Balm. Gekauft beim Handemade-Markt in der Moabiter Markthalle. Leider gibt es keinen link zur Herstellerin. Was habt ihr am liebsten auf den Lippen, wenn´s kälter wird?

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eingefangen im Blickwinkel von der hohen Straße in Köln, dabei dem Mann am Flügel gelauscht,

der in der Fußgängerzone so wunderschön spielte

 

 

Kakaokunst für kleine Genießer. Spannend, wie sich das süße Milchschaumgesicht bei jedem Schluck verändert hat. Der kleine Bruder war fasziniert. Mit einer Prise Kardamom und ein bisschen Zimt wird es ein richtiger Herbstkakao

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geschlürft beim Italiener gegenüber vom Hauptbahnhof (ebenfalls Köln)

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Noch besser als Waffeln, kann nur warmer Apfelkuchen mit Eis und Sahne sein. Der Gipfel des puren Herbstvergnügens. Wenn die Äpfel selbst geerntet sind und das ganze Haus nach karamellisierter Vanille duftet darf die Sahne ruhig mal aus der Sprühdose sein 😉

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perfekter Apfelkuchen, gebacken vom besten Freund

 

Kürbismarkt – when it feels like home

Es war Wochenende und es war Kürbismarkt...

Wenn der Tag mit diesem unbeschreiblich wunderschönem Ausblick vom Frühstückstisch aus beginnt…

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Wenn “Oma Krieger´s” unvergleichliches Schwarzbrot auf meinem Teller liegt…

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Wenn er kleine Bruder freudestrahlend 10 Stunden an der frischen Luft verbringt…

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…Wenn es Kürbisse in allen erdenklichen Variationen und sogar als Brotaufstrich gibt…

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Wenn Du bei GéAlée diesen köstlichen Waldfrucht-Marizipan-Gele und hausgemachte Chutneys probieren und einkaufen kannst IMG_6369 IMG_6370

Wenn die Kinder den Flug-Führerschein auf dem frisch gebauten Hexenbesen bestehen

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Wenn wir hier die schönsten Pilzchen für unseren Jahreszeitentisch ausgesucht haben

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Wenn es zur Brotzeit Ziegenkäse und Federweissen gibt

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Wenn ich mich an die vielen Jahre erinnere, in denen ich ich diesen Job liebend gerne gemacht habe, den jetzt meine kleine Schwester mit so viel Liebe ausübt: Schnitz-und Hobelmeisterin in der Kürbiswerkstatt

So viele Bilder, die doch nur einen klitzekleines bisschen von dem zeigen können, was den Meroder Kürbismarkt ausmacht. Da waren noch unendlich viele schöne Stände mit handgemachten Kostbarkeiten, Strohburgen und eine Trampolin-Flatrate für die Kinder. Kürbisbowle und Zwiebelkuchen, so viele bekannte Gesichter, Begegnungen und gute Gespräche. Waffeln mit Erdbeersauce und Vanilleeis, dieses unheimlich beruhigende Tuckern vom Trecker, den ganzen lieben langen Tag. Menschen, Tiere, Filzpantöffelchen für den Kleinsten, Herbstfreude pur.

Und für alle, die noch nie hier waren: Hier seht ihr ein Stück von meinem Zuhause, da komme ich her und Kürbisse machen mich glücklich. Bin eben ein Herbstkind… immer gewesen ❤

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PS: Danke für die schönen Kommentare zum gestrigen Post! :-*

Wann immer Dir eine Bahnfahrt bevor steht: Denk daran, wie es genau jetzt am allerschönsten werden kann – und die Sache läuft…