Froh auf´s Klo – das mag der Po

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Zufrieden rollt unser Baby  auf dem Boden hin und her, lässt sich  von den großen Geschwistern Autos, Bauklötze und andere Herrlichkeiten herbei bringen. Er genießt sichtlich die Aufmerksamkeit seiner beiden größten Vorbilder. Bruder  und Schwester beobachtet der Kleinste noch intensiver und akribischer in ihrem Tun als Mama und Papa, so scheint es mir. In Gedanken ist er längst einer von ihnen. Rennt hinterher wenn sie hinunter in de Hof laufen. Wissbegierig saugt er Tag für Tag alles in sich auf, was er dafür braucht.

Wer ein Baby ganz genau beobachtet, stellt fest, dass diese kleinen Menschen den ganzen Tag intensiv arbeiten. Sie studieren, analysieren, verknüpfen, schlussfolgern, reproduzieren und praktizieren von morgens bis abends. Dabei sind sie auf unsere Aufmerksamkeit für ihr Tun angewiesen, damit wir ihnen beizeiten helfen, wenn sie uns brauchen.  Der Tag an dem ich bemerkte, dass mein Sohn ganz deutliche Bescheid sagt wenn er Pipi muss, war ein Schlüsselerlebnis. Bisher konnte ich mit dem Begriff “Windelfrei” nicht soviel anfangen. In Artikeln hatte ich von definierten Zeiten gelesen, zu denen die Kinder abgehalten werden sollen. Ständig Tupperdosen dabei zu haben um kleine und große Geschäfte unterwegs darin aufzufangen – mit dieser Vorstellung konnte ich nicht so viel anfangen. Alles in allem hatte ich sogar die Sorge, das Kind könne sich unter Druck gesetzt fühlen.

Wir verwendeten also unsere Stoffwindeln, die von Natur aus einen recht häufigen Windelwechseltakt vorgeben und ich arrangierte mich mit den ständig behangenen Wäscheständern in unserem Badezimmer. Bei längeren Ausflügen, auf Reisen oder in der Nacht benutzen wir Wegwerfwindeln. Meist mit einem blöden Gefühl verbunden, denn ich weiß, dass er die nicht besonders gerne mag (mal ganz abgesehen von den Müllbergen, die sie verursachen).

Welcher erwachsene Mensch würde freiwillig tagein tagaus in einer Plastikwindel herum laufen? Frauen, die schon mal Plastikbinden während ihrer Periode benutzt haben, wissen wie fies dieses Gefühl in der Unterhose ist. Es ist doch immer irgendwie schwitzig und unangenehm, egal wie ultradünn, microsoft oder absorbierend die tolle Oberfläche mit Chemiefüllung daherkommt. Nun stellt euch mal vor, ihr seid bis zum Bauchnabel vorne und fast bis zum mittleren Rücken hinten in so etwas eingewickelt. Und statt mit selbstklebenden Streifen in der Unterhose wird dieses Teil mit zwei fetten Klettverschlüssen vorne zugezurrt, damit auch ja nichts an der Seite rauslaufen kann.

Als unser Sohn 7 Monate alt war und ich während den langen gemeinsamen Mahlzeiten auf dem Wohnzimmerfußboden seine Mimik und Gestik als Reaktion auf die neuen Speisefreuden studierte, kam eines Tages der Moment in dem er mich so anschaute, die Stirn in Falten legte und plötzlich die gute Laune in einen Jammerton umschlug. Dieses Phänomen hatte ich schon so oft erlebt. Wie viele Male hatte ich mich gefragt, was los ist und erst mal die Brust angeboten. Er zeigte mir in diesen Momenten mehrfach, dass ich damit nicht seinem eigentlichen Wunsch entsprach. Nach einigen Minuten hin und her winden auf meinem Arm, wildem Gezappel und lauter Beschwerde wurde er wieder ruhiger. Manchmal schaute er dabei ein wenig vorwurfsvoll.

“Mein Baby, es tut mir leid, dass ich Deine Zeichen nicht verstanden habe für so lange Zeit.

Ich bin unendlich stolz auf Dich, dass du so hartnäckig warst und 7 Monate vertrauensvoll auf den Augenblick gewartet hast,

in dem ich Deine Sprache spreche.

Du willst nicht im Nassen sitzen. Du magst auch nicht dieses einengende Paket um die Hüften tragen.

Du möchtest, dass wir  Dich halten, wenn du einfach nur Pipi machen willst,

 Nun will ich Dir helfen, das zu tun was Du Dir schon so lange wünschst.”

An diesem Tag, in diesem Moment auf dem Wohnzimmerfußboden wo wir zwischen zermatschten Reiskörnern saßen, verstand ich endlich was zu tun war. Ich nahm mein Baby hoch und trug ihn ins Badezimmer. Ich hielt ihn über das Waschbecken. Über den Spiegel sahen wir uns an. Er lächelte zustimmend und pieselte. Und das war auch schon das ganze Geheimnis. Seitdem wissen wir alle Bescheid. Sogar die Geschwister erkennen nun schon seine Zeichen und machen Meldung wenn der allerkleinste Bruder mal muss.

Praktisch

funktioniert das ziemlich einfach und unspektakulär. Wir verwenden weiterhin unsere Stoffwindeln von Storchenkinder und lassen nun einfach die Wollhosen weg. So ist die Windel nur wenig dicker als ein normales Unterhöschen, fängt aber eine Ladung Pipi auf, wenn doch was hinein geht. Gleichzeitig ist das Bindebändchen schnell geöffnet, wenn das Baby sich meldet und zur Toilette muss. Aktuell brauchen wir ca. 1-2 Windeln am Tag (im Gegensatz zu vorher, da waren es 6-8). Das bedeutet als Nebeneffekt viiiiieeeel weniger Wäsche – juchu!!!! Wegwerfwindeln versuchen wir so gut wie gar nicht mehr zu verwenden. Sie sind nur noch der “Joker” für längere Autofahrten – Pipi im Kindersitz muss wirklich nicht sein. Dem beuge ich gerne doppelt und dreifach vor. Ich fühle mich am wohlsten, wenn ich erst gar nicht in Betracht ziehen muss, das Ding auseinander zu bauen um den Bezug zu waschen 😉

Zuhause

trägt das Baby meistens nur Stulpen und das Windelhöschen. So geht das an- und ausziehen unkomplizierter.  Manchmal laufen wir nämlich ganz schön oft. Da wäre es mir zu aufwendig jedes Mal das ganze Kind zu entkleiden. Außerdem merke ich es so direkter, wenn doch mal was in die Hose geht. Die Kinder können problemlos 1-2 Minuten warten, nachdem sie sich gemeldet haben. Bei uns klappt es manchmal sogar noch ein bisschen länger. Er lässt uns bis zu fünf Minuten Reaktionszeit.

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Unterwegs

ziehe ich eine normale Hose drüber, evtl auch eine Wollhose. Draußen muss er meistens seltener als zuhause. Die Sache mit den Tupperdosen finde ich immer noch doof. Wir benutzen einfach die Grünflächen und Bäume, die sich so anbieten. Ich halte mein Baby dann so, dass es ein bisschen geschützt ist vor direkten Blicken auf seinen Popo. Es gefällt ihm, wenn er sich einigermaßen ungestört fühlt. In Cafés klappt es auch prima auf der Toilette. Dort dauert es meist ein paar Minuten länger, weil es eine neue spannende Umgebung zu entdecken gibt. Da vergisst er schon mal für den ersten Moment, warum wir hier sind.

Mitmachen

geht ganz einfach und unverkrampft. Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass jedes Kind etwas anders auf eine nasse Hose reagiert. Ich kann mich auch nicht mehr genau daran erinnern, wie das bei meinen ersten beiden war. Ich weiss noch, dass die große Schwester sich gerne in eine Ecke zurück gezogen hat um in die Windel zu machen, als sie etwa ein Jahr alt war. Der kleine Bruder hat sich immer einmal kurz geschüttelt bevor er Pipi machte. Damals bin ich nicht auf die Idee gekommen, einfach mal direkt darauf zu reagieren. Beim Kleinsten dachte ich bis zum Tag der Erleuchtung oft an Bauchweh, wenn er so plötzlich gejammert hat. Ganz klar ein Missverständnis. Seine Arm- und Beinbewegungen dabei waren dem Verhalten, das man von plötzlichen Koliken kennt, sehr ähnlich. Wer weiss, wie viele Kinder sich auch auf diese Weise bemerkbar machen wollen. Einfach mal beobachten. An das Märchen von der Schließmuskelkontrolle, die angeblich auf wunderbare Weise irgendwann zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr erlangt wird, glaube ich jedenfalls nicht mehr. Kinde können vom ersten Augenblick an Essen, Schlafen und sich verständigen. Die Entleerung ist schließlich bloß das Gegenteil von der Nahrungsaufnahme und genau so überlebenswichtig.

Die Dinge und Wahrheiten, die sich aus dem direkten Umgang mit dem Kind erschließen sind mir immer noch am Liebsten. Das Tollste daran: Je mehr es werden umso sicherer wirst Du in Deinem täglichen Denken und Handeln als Mutter. Diese unbezahlbare Sicherheit kriegst Du ganz einfach dazu geschenkt, wenn Du Dich dem Tanz mit Deinem kleinen Zauberer mit ganzem Herzen hingeben willst. Dann gibt es auch keine weiteren Fragen. Die beantworten sich von selbst.

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7 Tage No_5

Hier ist für euch ein kulinarisch geprägter Wochenrückblick. Es geht in fast jedem Bild irgendwie um´s Essen. Toll oder?
IMG_4411Diese Woche gab es so viele baked beans, dass die Vorräte nicht in den Schrank gepasst haben. So entstand dieses kleine Arrangement auf dem Miniregal am Küchentisch, das mir farblich so gut gefallen hat, dass es einen Platz im Wochenrückblick bekommen musste. Ich liebe diese Farbe auf der Bohnendose.

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Am nächsten Tag gab es sie dann zum Frühstück. Die Gurken wurden ebenfalls kurz in der Pfanne angeschmort. Oh, es war ja so lecker. Ich könnte so an jedem Morgen in den Tag starten. In dieser Woche habe ich drei verschiedene Sorten bb probiert und es gab Preisunterschiede von bis zu 90ct pro Dose. Jede schmeckte ein bisschen anders – super lecker waren sie alle. Die Tomatensauce ist mal süßlicher und mal saurer. Eine schöne Abwechslung, wenn man schon jeden Tag das gleiche Frühstück will 🙂

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Eisparty auf der Parkbank. Das Baby war wieder hocherfreut über seine Waffel mit Sahne und hat sich dieser ausgiebigst gewidmet. Anfassen konnte man ihn hinterher eigentlich nirgendwo mehr. Und die Waschmaschine läuft und läuft und läuft… Wie großartig es ist, so eine Textil-Reinigungsmaschine zu haben, die treu ihren Dienst erledigt und tagein tagaus im Badezimmer schnurrend ihre Runden dreht.

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Nach der Teatime im Adlon habe ich die kleinen Sandwiches mit Lachs und Gurke in der heimischen Küche reproduziert und sie waren gar nicht mal schlecht. Was sag ich, richtig toll sind die  geworden und ich habe zum ersten Mal Kreise aus Toast ausgestochen und die Rinde vom Brot abgeschnitten.Eine Woche voller Premieren.

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Möhrensupe mit Kokosmilch und Kresse à la Mama. Zwei Frauen im Haus bewältigen Bügelwäsche und Abwasch in doppeltem Tempo und weil meist eine danach auch noch Lust zum Kochen hat, kommt kulinarische Vielfalt auf den Tisch. Nein, bei uns ist das sonst  nicht immer so und es gibt nicht jeden Tag ein kleines Menü mit drei Gängen. Da wünsche ich mir gerne eine Kanne voll Küchenmotivation die über mir ausgeleert wird, denn eigentlich liebe ich einen kleinen Mininachtisch nach dem Essen. Meine Mama ist die Nachtisch-Queen und zaubert auch aus drei Löffeln Joghurt und Mandelblättchen und was sonst noch irgendwie da ist leckere Desserts in kleinen hübschen Schälchen und Gläsern. Die Creme Caramell war so schnell weg, dass ich den Griff zum Fotoapparat vorher nicht mehr geschafft habe.

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Kleine Schnullerausstellung auf dem Wohnzimmerteppich, von der großen Schwester liebevoll arrangiert. Es sind tatsächlich alles Ausstellungsstücke, die ihre eigentliche Daseinsberechtigung bei uns nicht ausleben können. Sie haben sich im Laufe der Jahre als Werbegeschenke und “für die Puppen-Käufe” angesammelt und sind beliebte Spielutensilien. Man kann sie wunderbar an Kräne hängen, auf Ketten auffädeln, mal reinbeissen oder sie nach Farben oder sonst wie sortieren. Eigentlich sind sie genauso einsetzbar wie Filly-Pferde oder sonstige Sammelobjekte. Als “die Kronjuwelen” werden der Maus- und der Elefantenschnuller gehandelt. Diese wurden tatsächlich irgendwann mal  angeschafft, einfach weil sie so schön sind. So oder so: Auf dem Teppich gefallen sie mir 1000 mal besser als in einem Kindermund.

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Jaaaa, und das Geheimnis um dieses “dufte” Flaschenarrangement wird im Laufe der Woche gelüftet. Soviel sei schon verraten, es war ein betörender Samstag-Nachmittag. 😉

Der Elefantenbrunnen

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in der Lobby Lounge Bar des Berliner Hotel Adlon plätschert vor sich hin und verbreitet dabei eine wohlige Ruhe mitten im Trubel an einem der belebtesten Plätze der Stadt. Ich habe schon seit meiner Teenagerzeit sehr viel übrig für gigantische Ozeandampfer, Flugzeuge und das Berliner Hotel Adlon. Ich liebe Erich Kästner´s Geschichten und alles rund um das “Milieu”, welches das alte Berlin im 19. und 20. Jahrhundert beschreibt.

Vor ein paar Jahren hatten wir (meine Mama und ich) einen ersten Versuch unternommen, ein bisschen “Lindenluft” und Cappuccino  auf der Sonnenterrasse vor dem Brandenburger Tor zu inhalieren. Leider wusste das damals 2jährige Kind noch nicht annähernd zu schätzen, dass Omi ihm hier eine Eiskugel spendierte. Silberlöffel und Spitzendeckchen halfen nicht. Es wurde ein nervtötendes Geheul angestimmt, weil das Eis nicht in einer Waffel steckte. Es wurden Waffeln gebracht auf einem kleinen Silbertablett. Das Geheul ging weiter. Der Kellner lächelte weiterhin sehr freundlich und milde. Ich rannte mit dem Kind zu einer benachbarten Rasenfläche und sagte irgendwas von “da will ich nur einmal, dieses einzige Mal” und “du bekommst ein ganzes Paket Waffeln zu Hause, aber hör jetzt bitte auf zu weinen” und dann sagte ich wirklich: “Sag, sag mir was du verlangst. Was willst du haben, damit wir jetzt dahin zurück gehen können und ich diesen Cappuccino da mit Omi trinken kann?” Das Kind verstummte. Ich atmete tief ein. Und aus. Auf alles gefasst. Meine Mutter winkte uns zurück an den Tisch. Da stand ein neues Silbertablett. Mit einer Tüte Gummibärchen. Das Kind wechselte beim Anblick der Herrlichkeit in den Smillie-Modus. Wir tranken Kaffee und sie kaute.

Heute haben wir mehr Glück. Das weiss ich schon beim Betreten der Eingangshalle. Mein Jüngster ist noch nicht mit derartigen Süßigkeiten in Tüten vertraut und hat mich bisher bei unseren kleinen feinen Ausflügen noch nie im Stich gelassen. Nach dem Dessous-Shopping und Friseurbesuch wird er also heute in ein weiteres Geheimnis eingeweiht: Eine zelebrierte Tea-time am Elefantenbrunnen.

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Und was soll ich sagen: Er machte es großartig. Gleichzeitg kann ich vermelden: Ja, das Adlon ist ein kinderfreundliches Hotel. Es bietet fast schon intime Stillecken in den herrlichen Sofas mit hoher Lehne bei gleichzeitigem Ausblick auf das wuselige und gleichzeitig lässig ruhige Treiben in der Lobby. Die großen Stoffservietten bieten kleinen Gästen die Möglichkeit das liebevoll servierte Brötchen (da war es wieder, das Silbertablett) sehr elegant auf dem Schoß zu zerlegen.

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In den großzügigen Toilettenräumen gibt es einen hübschen Frisiertisch Wickeltisch aus rotem Marmor und sehr wohlriechende Lotion aus einem Spender direkt neben der Seife.

Was das Tea-time-arrangement betrifft: Dieser Genuss lässt sich weniger durch Worte ausdrücken.

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Details zu den Herrlichkeiten auf der Etagere kann man hier  nachlesen. Eine wunderbare Gelegenheit um mit Mutter, Freundin, Ehemann oder einfach mit sich selbst einen Nachmittag Urlaub zu machen. Es ist wie ein kleiner Spa-Aufenthalt hier zu sein und zu den Klavierklängen auf die feine englische Art zu genießen. Ich kann Euch dieses Erlebnis nur wärmstens ans Herz legen.

Freundlich empfangen und begrüßt wird man hier in jedem Fall. Egal, ob man in Schlabberlook und  “undone” oder aufgebrezelt daher kommt. Am meisten Spass macht es Dir und den anderen Gästen wenn Du

– alles was vor allem “praktisch” ist, heute im Schrank lässt und Deine naturgegebene Schönheit mit einem ansprechenden Outfit und gepflegter Frisur (und dezentem Make-up) unterstreichst

– darauf vorbereitet bist, dass hier das meiste ein vielfaches von dem kostet, als beim Bistro an der Ecke. Wer vergleichen will, bleibt besser zu Hause.

– den Menschen die hier so hingebungsvoll damit beschäftigt sind, diese ganz besondere Atmosphäre zu zaubern , mit Respekt und Freundlichkeit begegnest. Großzügig genießen darf auch auf das Trinkgeld abfärben. Hier sollte auf keinen Fall am falschen Ende gespart werden.

Und noch ein paar Tipps zum Tee-Genuss:

– der Löffel wird wild im Tee herum gerührt schwebt gerne von links nach rechts durch die Tasse

– Scones werden NICHT mit dem Messer aufgeschnitten, sondern Stückchen werden abgebrochen und mit Clotted cream (Ein Gedicht!) und Marmelade bestrichen. Sie werden zum essen in die Hand genommen.

– Papier-Serviettenmanschetten mit dem Hotel-Emblem werden unauffällig als Souvenir in dir Tasche gesteckt abgelegt und mit abgeräumt 😉

Na, wer hat Lust bekommen? Ich sag´s Euch, probiert es aus. Bis es soweit ist, kannst du dir die tea-time nach Hause holen. Mit diesem Rezept sind Scones und Clotted cream heute ganz köstlich geworden.

Ich werde sie immer und immer wieder backen….

Nächtlicher Überfall…

durch den kleinen Bruder (also diesmal meiner) und Freundin. Die kommen hier einfach zwei Stunden später als geplant hier rein und dann packt er einen Sellerie und drei Möhren aus um eine Mitternachtssuppe zu kochen. Ist das nicht unverschämt? Einfach unglaublich….

….unglaublich süß. Die Familie schläft und dann kommen endlich mal zwei Nachteulen vorbei und stören mich dabei, wie ich gerade einen Teig für die Scones zum Frühstück vorbereiten will. Jetzt sitzen wir in der Küche und essen Buchstabensuppe mit frischem Gemüse drin. Freitag-Nacht-Radio dazu….  Danke Gott, für meine Geschwister. Sie sind einfach großartig. Each one of them ❤

Waffeln!

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Meine Mama ist zu Besuch, das bedeutet genussvolle Frauen-Tage sind angesagt! Sie hatte ein wunderbares Waffelrezept im Gepäck und so gab es gleich am ersten Morgen wundervoll leckere Yoghurt-Waffeln, die ganz ohne Butter im Teig auskommen. Wir haben auch noch glutenfreies Mehl verwendet und ich kann nur sagen: köstlich hat es geschmeckt. Mit ein bischen Honig und Mandelcreme bestrichen, ein Hauch von Zimt oben drüber beginnt der Tag in der Berliner Morgensonne.

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200g Mehl mit 3 TL Backpulver vermischt

1 Hand voll Mandeln, grob gehackt

2 Eier

150g Joghurt natur

1 Tasse Wasser

1 Tasse Milch

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Auch das Baby war hoch zufrieden mit der neuen Abwechslung auf seinem Teller. Zur Feier des Tages gab es einen kleinen feinen Klecks Johannisbeermarmelade obendrauf. Es lohnt sich, gleich ein paar mehr davon zu backen. Wenn die Großen aus der Schule und dem Kindergarten heim kommen, sagen die Waffeln dem Toaster noch mal kurz hallo, und dann schmecken sie fast noch besser!

Ein Wink mit…

IMG_4404dem Zaunpfahl der kleinen Kinderhand von Mamas Rücken aus. Und noch mal zur Ermutigung: Im Double Hammock lassen sich auch größere und schwerere Kinder hervorragend für längere Zeit tragen. Im Prinzip den ganzen Tag. Ich weiss, es erfordert ein klein wenig Übung, bis diese Bindeweise sitzt, aber es lohnt sich so sehr! Es sitzt 1000mal bequemer als jeder Tragehilfe (die ich bisher kenne) und die Kleinen richten es sich so richtig schön ein in ihrem gebundenen “Körbchen”. Der DH sitzt super stabil und man kann damit wirklich alles machen, außer Rückenschwimmen vielleicht. Es empfiehlt sich, ein stabiles Tuch dafür zu verwenden. Indios von Didymos aus 100% Baumwolle eignen sich beispielsweise sehr gut dafür. Ansonsten jedes andere stabile und griffige Tragetuch. Für den Anfang würde ich von dünnen Tüchern mit Seidenanteil abraten. Da kann es schon mal rutschen oder einschnüren. Und wer es noch nicht ausprobiert hat: Es verleiht wirklich Flügel bei jeder noch so schnöden Tätigkeit (bei mir sind das eindeutig Staubsaugen und Bügeln) das kleine zufrieden atmende Kuschelbaby so nah bei sich zu haben ohne bei der Arbeit eingeschränkt zu sein.

Hier gibt es eine gute und ausführliche Bindeanleitung von Tragezeit.de. Nach kurzer Zeit werdet ihr den DH in weniger als 2 Minuten binden können. Los geht´s…

Das Kind isst mit – 5

Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass sich unsere Kommunikation verbessert hat, seit wir mit dem BLW begonnen haben. Heute habe ich festgestellt, wie selbstverständlich es schon für unser Baby ist, dass es mit seinen Gesten und Tönen von uns verstanden wird. Er hat uns seine ganz eigene Sprache beigebracht und kann damit sämtliche Bedürfnisse, Liebesbekundungen und Freudentaumel ausdrücken.

Er lebt in seinem fröhlich-bunten Familienwattebausch und genießt es einfach nur da zu sein. Was für ein Geschenk er uns allen macht.

Das gab es heute

– zum Frühstück: wieder baked beans, dazu geschmorte Gurke

– zum Mittagessen: Brothäppchen mit Aufstrich

– zum Abendessen: 1 einzige Spirelli-Nudel mit Tomaten-Kräutersauce