Ich geh dann mal als Siegessäule

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und das sieht so aus. Herrlich, dass es heute geklappt hat mit dem Zahnarztbesuch, nachdem die neue Füllung am Montag an den französischen Ventilen scheiterte. Ja, das war genau so komisch, wie es sich anhört. Diese Ventile befinden sich an meinem Fahrrad und wenn sie vor dem Pumpen nicht aufgedreht werden, dann geht die ganze Luft am Reifen vorbei. Das weiß ich seit Montag Vormittag, als ich ich meinen eigentlichen Termin wegen platten Reifen verpasste und statt dessen das Rad durch den Tiergarten schob.

Heute hat also dann alles geklappt und ich konnte um 9:30 Uhr mit einem Mund ohne Karies den 10. Stock über der bulgarischen Botschaft wieder verlassen. Dort befindet sich die Zahnarztpraxis meines Vertrauens. Neben der fantastischen Aussicht über den Kurfürstendamm hat man auch die Einsicht in einen schnuckeligen privaten Saunagarten. Ich will nicht behaupten, dass ich dorthin gehe um nackte Menschen bei der Freiluftdusche zu beobachten, aber als ich das lustige Treiben auf der Dachterrasse ungefähr fünf Stockwerke tiefer zum ersten Mal bemerkt habe, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen.

Auf dem Nachhauseweg ergab sich die Neuentdeckung der Woche. Das Café am neuen See kannten wir bisher nur im Sommer. Wie schön ist das erst im Winter! Zielsicher bestellte ich das allerbeste, was es auf einer Karte überhaupt geben kann. Ich nenne “Das Schokoladenritual”. Ein Kupferkännchen mit Milch wird auf  einem Stövchen serviert. Dazu eine hausgemachte Schokoladentraumkugel und – was ich ja liebe – die Sahne auf einem extra Teller. Die Krönung war natürlich der Mini-Schneebesen zum selber einrühren der Schokolade in die Tasse mit Milch. Es war das pure Vergnügen.

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Ganz klar Ansichtssache

Heute war wieder so ein Motz-Tag. Eine Stunde Kreisch-Motz-Attake durch die große Schwester. Während der darauf folgenden Autofahrt zu Oma und Opa fragt der Vater: “Was glaubst du, warum bist du auf der Welt?” Kind, immer noch mit Motzblick: “Keine Ahnung.”

Vater: “Glaubst du, du bist auf der Welt um zu motzen oder um ein schönes Leben zu haben?”

Mutter: “Wenn man immer meckert und motzt, dann ist man irgendwann nur noch krank und traurig.

Kind: “Men-no!”

Mutter: “Kommt, wir spielen ein Spiel. Wir sagen alle Reihum etwas, worüber wir uns freuen.”

Kind: “Jaaaaa, ich fange an. Ich mag es wenn wir uns alle vertragen und ich mag es durch Tunnel zu fahren”

Mutter: “Ich mag es, dass wir alle in unser Auto passen.”

Vater: “Ich mag es, das die Zugvögel wieder zurück kommen und es Frühling wird.”

Auch der kleine Bruder hat das Spiel schnell verstanden: “Ich mag auch Tunnel und ich will Cola.”

Die Eltern verstummen. Die große Schwester unterbricht die Pause: “Und unser Baby mag Mamas dicke Milchbrüste.”

 

Ja, wie schön es doch ist, wenn wir uns alle vertragen…

Kleine Nachwuchsdesignerin

Das mannlose Wochenende an dem ich mit drei Kindern zu Hause war, haben wir sehr entspannt absolviert. Besonders stolz bin ich auf die Wohnung, die wirklich in einem 1a-Zustand ist. Wundervoll und ganz nach meinem Geschmack.

Mein kleines Krabbelbaby hat noch nicht ganz verstanden, dass das Wochenende nun erst mal wieder vorbei ist und “wir” morgen Schule haben. Er wälzt sich noch munter und vergnügt auf dem Sofa herum und kommentiert seine eigene Beweglichkeit mit wirklich tollen Wortschöpfungen. Es kommen sehr viele “RRRRRRR´s” darin vor.

Meine kleine große Tochter hat ihren Entwurf für einen T-Shirt-Designwettbewerb fertig gestellt. Eine ganze Woche lang hatte sie in ihrem “Modebuch” (wundervolles Weihnachtsgeschenk von der lieben Omi) gezeichnet und gemalt, bevor sie ihr Konzept umgesetzt hat. Sie nennt es “forschen”. Ich bin so stolz auf mein Kind. Die Nähmaschine hat sie mittlerweile ganz selbstverständlich im Griff und nur beim Fadenwechsel oder bei abgebrochenen Nadeln braucht sie meine Hilfe.

Der Entwurf kann nun bei Facebook auf der Oililyseite bewundert werden und viele likes einsammeln.

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Zwischenmenschlich

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…geprägt war der heutige Tag.
Nach dem unheimlich sportlichen Start in den Tag mit dem 2. Besuch beim Rückbildungskurs gab es ein Frauenfrühstück für Mama und Töchterlein. Einmal Lieblingsmuffin für jeden von uns. Das Kind knuspert fröhlich die Smarties-Decke ab und die freundliche Barista im Coffemamas fragt, ob sie den Rest vom Muffin für später einpacken soll. Sagt das Kind: “Ja gerne und die Möhre bitte auch noch. Die isst Mama wahrscheinlich nicht mehr auf.” So marschierten wir mit zwei Papiertütchen aus dem Café: “Hier Mama, das mit der Möhre darfst du selber tragen.”
Nachdem die große Schwester und der kleine Bruder von Oma abgeholt wurden zur Übernachtung inklusive Indoor-Spielplatz-Bespaßung am Folgetag, gab es schon wieder Kuchen. Diesmal die gesunde Variante. Tarte Tatin mit dicken Äpfeln und Vollkornmehl. Das mit dem Stürzen und zweimaligen Teig umdrehen habe ich auch nach dem dritten Backversuch noch nicht ganz verstanden. Es wurde ein sehr leckeres Teiggekrümel mit karamellisierten Apfelstücken und schmeckte unglaublich lecker. Der Plausch mit meiner lieben Nachbarin Sandrine hinterließ wie immer diesen Wohlklang ihres beschwingten Pariser Akzents in meinem Ohr. Beim nächsten mal wollen wir uns auf Französisch unterhalten. Ich gehe schon mal être konjugieren…
Zum Tagesausklang tiefsinnige Gespräche geführt nachdem eine sehr, wirklich sehr leckere Kartoffel-Gemüse-Pfanne mit Liebe gekocht und verspeist wurde.  Der Rest des Tarte Tatin in der Krümelversion wurde in zwei Glasschalen gebröselt und mit warmem Vanillepudding übergossen. Die beiden machten sich großartig in der Rolle als Desert.

Ton in Ton mit der Töpferscheibe

Heute die Hände in den Schlamm gesteckt und diese zauberhafte Tasse getöpfert. Als der obere Rand sich zwischen meinen Fingern formte und sie kurz vor ihrer Vollendung stand, konnte ich bereits eine dampfende Suppe darin sehen. Das wird ein Fest. Aber erst in vier Wochen ,wenn ich sie fertig glasiert bei Ruth abholen kann… Danke, für diese wunderschöne Zeit für mich an diesem Donnerstag-Nachmittag.
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Blog zieht um

Es ist soweit. Ich habe es geschafft einen Blog zu erstellen. Nun kann auch außerhalb von Facebook gelesen werden. Zur besseren Übersichtlichkeit habe ich gleich mal eine Menge Unterkategorien erstellt. Lange habe ich überlegt, was der richtige Name für meinen Blog sein kann. Ich habe mich nun für das Känguru entschieden. Das Känguru hat in seinem Beutel genügend Platz für all die vielen Teilbereiche über die ich gerne schreiben möchte. Los geht´s…