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Vor einiger Zeit bin ich mit dem Blog auf  meine Homepage umgezogen…

Unter www.selbstgeboren.de geht´s weiter. Ich freue mich auf Deinen Besuch!

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Zeit für Veränderung und ein Dankeschön

Die letzte Zeit war geprägt von Gedanken rund um Veränderung. Mein mittleres Kängurukind ist größer geworden und mit ihm haben sich auch die Ideen rund um meine Artikel verändert. Mein Blog geht weiter unter einem neuen Namen, mit leicht verändertem Themenprofil. Ich möchte Euch einladen,  uns weiterhin zu begleiten. Ich freue mich immer wieder und nach wie vor über Eure Kommentare und persönlichen Worte.

Zum Abschluss hier noch ein paar zuckersüße Worte vom großen Bruder abends im Bett, nachdem wir die Weihnachtsdekoration  in der vergangenen Woche aufgehängt hatten:

Er: “Mama, ich bin traurig.”

Ich: “Oh,  warum denn?”

Er: “Weil ich nichts von der Dekoration essen darf.”

Ich: “Aber die Dekoration kann man doch gar nicht essen.”

Er: “Aber man könnte was zu Essen in die kleinen Stiefelchen tun.”

Mein süßer kleiner Mann. Und was ist sein Weihnachtswunsch? “Ein Känguru, Mama. Mit einem Beutel und einem Baby. Das kann dann durch unseren Garten hüpfen…”

Bye bye Auto

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Es liegt schon ein paar Tage zurück, dass unser Auto auf einem Abschleppwagen unsere Straße verlassen hat. Wie passend zum Abschied dieses Herbstblatt auf der Heckscheibe klebte. Unser etwas undichter und manchmal holpriger Skoda hat nach einem Crash, für den er wirklich nichts konnte (und die Frau am Steuer übrigens auch nicht 😉 den Stempel der unwirtschaftlichen Reperaturfähigkeit erhalten und tritt nun in einem nahe liegenden Nachbarland sein zweites Leben an. Der Abschleppmann und seine Frau waren so nett. Die Kinder wurden beim großen Auflademanöver mit Keksen versorgt und mit besten Grüßen an den neuen Besitzer viel uns der Abschied leichter.

Er war ein wunderbar zuverlässiger Begleiter unserer Familie in den letzten anderthalb Jahren. Unser erstes Familienauto überhaupt. Er ging so ohne murren und knurren wie er auch zu uns gekommen war und wir verbinden viele schöne Fahrten quer durch Berlin, an die Ostsee, durch´s ganze Land mit ihm. Er hatte keine Klimaanlage aber einen Fünffach-CD-Wechsler. Man konnte ihn nur an der Fahrertür aufschließen aber die Fensterheber waren elektrisch. Die Bezüge waren recht fleckig aber es haben alle drei Kinder in ihren Sitzen auf die Rückbank gepasst.

Nun sind wir für 4 Wochen ohne Auto. Genug Zeit vom alten Abschied zu nehmen und sich dann doch sehr sehr auf das Neue zu freuen, weil es mit drei Kindern (auch in der Stadt) doch eine ganz schöne Erleichterung ist.

Natürlicher Lebensraum – gefunden im Kiez

Moabit hat einen “natürlichen Lebensraum”. Eigentlich schon seit April, doch wie das manchmal so ist: Da gibt es etwas, auf das Du schon so lange gewartet hast, ohne es richtig zu wissen, doch du hattest  eine Ahnung… Und plötzlich ist es da und es ist so selbstverständlich, dass es erst mal als “NEU” im Gehirn verankert werden muss. So ging es mir mit Anja und ihrem neuen Café welches charmant im Schatten der Markthalle seine Wurzeln geschlagen hat. Mit dem Betreten des Cafés  ist man auch schon auf der Sonnenseite des Lebens angekommen: Feine Kuchenkreationen lachen den Gast aus der Vitrine heraus an. Gleich darüber befindet sich eine kleine Tafel mit der Aufschrift “Keine Selbstbedienung – bitte nehmen Sie Platz.” Diese Aufforderung befielt dem Gast mit liebevoller Strenge sich zu entspannen und an diesem Ort der süßen Kuchenfreuden die Zeit anzuhalten um sich ganz dem Genuss hinzugeben.  IMG_6614

Wer hier Platz nimmt, dem wird kaum entgehen, dass  jemand einen Kindheitstraum wahr gemacht hat. Detailverliebt werden Kuchen auf goldglänzenden Blümchentellern, Kakaospezialitäten in formschönen und extra warmhaltenden Glasbechern serviert. Ich sag nur WEISSE ROSMARINSCHOKOLADE… You´ll never want anything else….

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Antje, die in den Grand Hotels dieser Welt und vor allem im unübertroffenen Hotel Adlon in Berlin gelernt und gearbeitet hat, wagte genau zum richtigen Zeitpunkt den Sprung in die Selbstständigkeit und kreierte mit ihrem kleinen aber feinen Café  einen besonderen Ort an einem besonderen Ort.

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Mit “Kaffee und Kuchen – sonst nichts” bietet sie eine einzigartige Adresse im Kiez. Ganz frei vom herzhaften Genuss ist die Karte aber nicht. Neben der Wiener Kaffeehausspezialität “Eier im Glas” gibt es täglich eine Quiche und frischen Rote-Beete-Aufsstrich mit Brot.

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Antje Menz ist Gastgeberin durch und durch, das ist hier bis ins Detail spürbar. Lautlos schweben sie und Kollege Tristan durch den Raum. Geschickte Handgriffe, die elegant und geübt dafür sorgen, dass man sich hier einfach nur wohl fühlen kann. Wer denkt noch an Kalorien, Fettgehalt oder Cholesterinwerte, wenn die Köstlichkeiten aus der Vitrine auf fröhlichen Pastelltönen und Blümchenmustern an den Tisch gebrachte werden… . Das ist hier einfach nur unwichtig und darf getrost unter den nicht vorhandenenTeppich gekehrt werden. Hier regiert die Süße des Lebens und das ist sehr gut so.

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Demnächst werden verschiedene Backkurse für Groß und Klein angeboten. Los geht es im Dezember mit einer Plätzchenwerkstatt für Kinder an zwei Terminen. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, findet das Café auch auf facebook.

Periodensystem mit Stil

In der letzten Zeit habe ich einige extrem weibliche Blogbeiträge gelesen. Das Nuf  berichtete in so amüsanter Weise über die kaum zu überbietende Frechheit der Existenz von parfümierten Slipeinlagen, dass ich vor Lachen fast vom Sofa gefallen wäre.

Mit ihrem Posting über “die Tage aller Tage” spricht Joana aus Münster besonders jungen Mädchen aus der Seele und bricht eine Lanze für einen anderen Umgang mit eben diesen, als es in “man sieht fühlt und riecht nichts und sollte einfach so tun als wär alles wie immer- Werbe-Spots” suggeriert wird.  Es wird dann meist für Tampons, oben genannte Parfümeinlagen oder Ibuprofen geworben. Die Krönung der Unsichtbarkeit der Menstruation: Frau schluckt sie einfach runter in dem sie die Pille durch nimmt und einfach gar keinen Ärger mehr mit der Bluterei und dem ganzen Kram hat. Besonders unter jungen Frauen erschreckend weit verbreitete Praxis.

Wenn eine Frau frisch schwanger ist, spreche ich mit ihr beim Ausfüllen des Mutterpass über ihren Zyklus vor der Schwangerschaft und auch über die erste Regel die sie überhaupt hatten. Die meisten können sich an ihren Rythmus vor der Pille kaum erinnern, weil diese Zeit so kurz war. Wenn Verhütung noch nicht notwendig ist, gibt es genügend andere Gründe sie zu verschreiben. Das große Problem daran: Die monatliche Regelblutung ist ein echtes Gesundheitsgeschenk der Natur an uns Frauen. Ein Großteil von ihnen verzichtet lange Jahre des Lebens darauf, dem natürlichen Takt des eigenen Körpers zu lauschen und danach zu tanzen. Lieber nehmen sie synthetische Hormone, die dann die Führung übernehmen und merken erst viel viel später, wie sehr sie aus dem Tritt geraten sind.

Beipackzettel von Hormonpräparaten und Schmerzmitteln sind lang, umfangreich und gruselig und es fällt mir schwer nachzuvollziehen, warum sie gefuttert werden wie Gummibärchen. Weil Schmerzen und Krämpfe so unangenehm sind? Ich nehme an, das ist der Hauptgrund.

Die Schwierigkeiten dieser Zyklusmanipulation sehe ich vor allem in der Tatsache, dass den Frauen langsam aber sicher das eigene gesunde Körpergefühl abhanden kommt. Die Regelblutung muss nicht schmerzhaft sein und ist sie es doch, dann sollte dies umso mehr als Signal für eine nötige Auszeit sein. Die Menstruation unterstützt eine regelmäßigen Entgiftung und mit dem Blut werden Schlacken und Giftstoffe mit ausgeschieden, die sonst womöglich im Körper zurück bleiben.

Nach vorausgegangenen Schwangerschaften gibt es häufig  leichte Zykusveränderungen. Für viele Frauen wird es schmerzfreier und durch die Geburt sind sie im besten Fall mehr mit ihrer Mitte in Kontakt , weil sie gespürt haben, welche enorme Kraft davon ausgeht.

Ich habe als Teenager mehrere Jahre lang Hormone genommen, weil ich es nicht besser wusste und mich nicht intensiver mit dem Thema befasst habe. Während meiner Ausbildung zur Hebamme habe ich damit aufgehört und nie wieder angefangen. Im Laufe der Zeit habe ich immer mehr dazu gelernt, welche Bedeutung der weibliche Zyklus in vielen Kulturen hat. Wie die monatliche Reinigung der Frau auf besondere Weise gefeiert wird, dass es schöne Rituale gibt, die so ganz anders sind als “fängt die Regel da auf, wo sie passiert”-Tampon-Werbung.

Wie schön es ist, wenn Frauen sich ihre besonderen Tage nicht nehmen lassen und die Zeit in bester Weise nutzen um sich zu pflegen und bestehende Beschwerden zu lindern.

Im Ayurveda gibt es die Empfehlung sich während dieser Zeit, besonders am ersten Tag, nicht die Haare zu waschen, damit nicht unnötig Energie aus dem Unterleib abgezogen wird. Nasser Kopf= Energieverlust. Rein Gefühlsmäßig kann ich mir das gut vorstellen. Nach Geburten gilt übrigens das Gleiche. Beim dritten Kind habe ich es beherzigt und zwar ausgiebig eine Dusche genossen, mir aber erst ein paar Tage später die Haare gewaschen. Das war irgendwie gut.

Mit drei kleinen Kindern im Haus nehme ich meine Auszeit besonders wichtig. Es ist für die ganze Familie gut, wenn die Mutter mit ihrem Rhythmus im Einklang ist. Damit erfüllt sie auch eine wichtige Vorbildfunktion gegenüber Töchtern. Ich weiss es nie auf den Tag genau, im Zweifelsfall passe ich den Terminplan kurzfristig an. Die Kinder respektieren einen Nachmittag Mama-Ruhe ganz gut  und beschäftigen sich rücksichtsvoll mit Puzzeln und Geduldspielen im Kinderzimmer genießen dann gerne mal den besonderen Luxus von Benjamin Blümchen als Doppelfolge und wir lassen es uns gemeinsam gut gehen. Wie gut, wenn wir am Tag zuvor noch Cup-Cakes gebacken haben. Der Liebste dreht mit allen noch eine Extrarunde durch die wehenden Herbstblätter im Garten und kocht den leckersten Frauentee.

IMG_6685 Von der Bahnhofsapotheke in Kempten gibt es ein sehr schönes Öl. Das Geburtsöl, welches auch ganz toll zur Bauchmassage oder bei Kreuzbeinschmerzen während der Tage genutzt werden kann. Ein wunderbar weiblicher Duft, der sanft einhüllt, wärmt und einfach gut tut…

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Lieblingbuch…

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Lieblingsschmuck…

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Kuschelpulli…

Wie könnte Dein ganz persönliches Ritual aussehen? Lass es Dir gut gehen…

Buch: Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand

Pullover: Rosa von Schmaus

Armband: Tiffany&Co

Kette: “In the moonlight” LR

5 Jahre WIR…

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Lieber Jens,

seit 5 Jahren sind du und ich WIR

Mit meinem Koffer kam ich nach Berlin

und Du hast mich am Bahnhof abgeholt.

*

Mitten in dieser großen Stadt

die so riesig und neu für mich war

haben wir unsere beiden Leben zusammengeworfen

und waren Familie als ob´s nie anders war.

*

Du hast mir gezeigt was es bedeutet in Freiheit geliebt zu sein

bist bedingungslos und voller Hingabe an das Leben.

Du bist der mutigste Mann den ich kenne

nachtragend bist du nie.

*

Du warst auf der Suche nach einer tollen Frau

und bekamst gleich zwei.

Fünf Jahre danach seid ihr Männer in der Überzahl

und wir alle lieben das Hello-Kitty-Telefon.

*

Du hattest Krempel für mindestens 3 Haushalte

und mit Dir zog ein gefühlt unerschöpflicher Vorrat an Stoffbeuteln ein.

An manchen Tagen sehe ich überall

Stoffbeutel.

*

Danke für Deine Geduld wenn ich  mal wieder auf der Überholspur unterwegs bin

anstatt einfach mal zu warten.

Danke für Deine Liebe

die mich trägt.

*

Wahrscheinlich überall hin.

❤ Deine Anna

Ich freu mich darauf, jetzt gleich ganz allein mit Dir Essen zu gehen…

Perfekter Durchblick – Augen auf beim Brillenkauf ;-)

 

 

 

Traditionell kaufe ich meine Brillen im Herbst. Sonnenbrillen übrigens auch. das liegt wohl daran, dass ich sie am liebsten bei Herbst- und Wintersonne trage.

Während der Herbstferien nutzte ich die Gelegenheit in meiner Heimatstadt einen Optiker meines Vertrauens zu besuchen, nachdem ich festgestellt hatte, dass meine alte Brille irgendwie nachgelassen hatte. Da ich in den letzten vier Jahren durchgängig schwanger oder stillend unterwegs bin, war ich von einer Schwankung in der Dioptrien-Zahl ausgegangen. Meine Sehkraft hat sich mit jeder Schwangerschaft verbessert, was an sich schon mal sehr erfreulich ist.

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Mit Kind im Wagen ging ich zu Duell – Optik in Düren und wurde dort sehr freundlich empfangen. Nach Vermessung der Sehstärke und Kontrolle der Brille, war klar, dass sie sich zu oft  lose in meiner Handtasche in den Fängen der Kinder befunden hatte und die Oberfläche so viele Micro-Kratzer abbekommen hatte, dass ich nun nicht mehr klar damit sehen konnte. Jetzt konnte der spaßige Teil vom Brillenkauf beginnen: Modelle testen. Mit Krabbelkind gar nicht so einfach: Im Brillenladen gibt es traumhaft viele Schubladenschränke, die zwei Zentimeter über dem Teppichboden beginnen. Mein Sohn fühlte sich also im Schubladenparadies. Fast alle randvoll gefüllt mit herrlichen Drahtgestellen. Das sehr nette Team reagierte so gelassen auf den kleinen Schubladengrabscher, dass ich zwischendurch wirklich oft in den Spiegel schauen und das perfekte Modell finden konnte.

 

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Es war super, gleich drei Fachfrauen, bzw. -männer nach ihrer Einschätzung fragen zu können. Ich finde ein Brillenkauf ist eine sehr sensible Angelegenheit. Die Brille trägt man in der Regel viel öfter als jedes Kleidungsstück und eine gute Beratung die Gesichtsform, Hautfarbe, Haare und Kleidungsstil mit berücksichtigt, finde ich dabei enorm wichtig. Sonst passiert schnell das gleiche wie bei einem schlecht geplanten Friseurbesuch. Man hat sich DAS EINE Modell in den Kopf gesetzt und jedes Gefühl für Passform schwindet, beim Wunsch, es zu haben.

Ich habe mich diesmal was anderes getraut, als ich ursprünglich im Kopf hatte. Meinem Lieblingshersteller bin ich treu geblieben. Es ist seit Jahren Liebe auf den ersten AUGENblick und ich mag es sehr morgens die passende Brille für den Tag aus meiner kleinen Ray Ban Sammlung auszuwählen. In diesem Jahr verliebte ich mich in einen Klassiker aus den 50er Jahren, der nun wieder neu aufgelegt wurde. Eine feine Mischung aus Metall-und Kunststoffgestell. Ein bisschen streng und trotzdem leicht und beschwingt. Einfach wundervoll diese Brille. Orange als Innenfarbe hätte ich mir alleine nie ausgesucht und es war die beste Idee der Augenoptikermeisterin. Orange kommt so gut wie nie in meinen Klamotten vor uns ist so was wie eine no-go-Farbe für mich. Das Orange in der Brille ist ganz kühl, passt daher super zu meiner Haut und es ist so, als ist es genau die Farbe, die mir gefehlt hat in meiner sonst so rosa-lila-blau-schwarzen Farbpalette. Seit drei Wochen liebe ich meine neue Brille und sage hiermit noch mal DANKE für die tolle Beratung und den kinderfreundlichen Service. Liebe Grüße aus Berlin!!!

 

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Kinderspielecke wo sie EIGENTLICH  ist 😉

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SCHAUfenster

Wer in Düren und Umgebung wohnt, kann sich hier umfassend beraten lassen und in Ruhe eine neue Brille finden. Was mir noch besonders gut gefallen hat: Im Laden sind perfekte Lichtverhältnisse um Farben und Formen unverfälscht im Spiegel betrachten zu können.